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Die Aufstellung des Computers
Da der Computer ein Gerät ist, an dem man häufig längere Zeit verbringt, sollte man der Aufstellung einige Aufmerksamkeit widmen. Wenn Sie unbequem sitzen, schnell ermüden und die Anordnung der einzelnen Gerätschaften nervt, dann macht die ganze Computerei so viel Spaß wie verregneter Urlaub.

Wir gehen mal davon aus, Sie besitzen einen Computer in einem aufrecht stehenden Metallgehäuse, einen Bildschirm, eine Tastatur, eine Maus und evtl. einen Drucker. Dazu kommen noch Kabel, die die einzelnen Teile verbinden und irgendwie immer im Weg sind.

Man kann für alle diese Teile einen fertigen Computertisch kaufen, so ab 50€ ist man dabei.
Dazu eine technische Anmerkung:
Computer brauchen eine Menge Luft, um ihr Innenleben zu kühlen. Wenn sie nett mit Brettern verkleidet werden, bekommen sie ein Wärmeproblem und ihre Lebensdauer sinkt dramatisch. Viele technische Probleme sind auf schlechte Kühlung zurückzuführen.
Leider sind diese Tische häufig eine Spassbremse ersten Ranges, so wie die hier abgebildete Kombination:

- der Abstand vom Sitzplatz zum Bildschirm ist zu klein. die Empfehlung für den Abstand Augen-Bildschirm ist 60 - 90 cm.(Zu Ihrem grossen Fernseher im Wohnzimmer halten Sie ja auch einen Abstand von ca. 2m ein)

- man soll den ganzen Unterarm auflegen können, wenn man mit der Maus arbeitet, um Verkrampfungen des Handgelenks zu vermeiden.

- die Maus soll sich neben der Tastatur in Körpernähe befinden

- der Platz für den Drucker ist ungünstig:
um Papier nachzulegen oder um Wartungsarbeiten durchzuführen, muss man schon auf dem Fußboden rumkriechen. Die fertigen Drucke fallen Ihnen vor die Füsse und Sie dürfen sie vom Boden aufsammeln. Von den Lichtverhältnissen in Bodennähe schweigen wir besser.
Einen einfachen, guten Arbeitsplatz bekommt man durch einen einfachen, grossen Tisch.
So 1,20m Tiefe und 1,40m Breite sind ein gutes Mass.
Wenn Sie einen Flachbildschirm besitzen reicht auch eine Tiefe von 80cm.

Der Monitor wird so weit nach hinten gestellt wie es Ihnen angenehm erscheint,
die Tastatur stellen Sie in 20 cm Abstand direkt vor sich auf den Tisch,
die Maus mag eine rutschfeste, flache Unterlage neben der Tastatur,
den Drucker stellen Sie neben den Monitor, das ist sein Lieblingsplatz.

Ach ja, der Computer selbst: der bleibt unter dem Tisch. So weit von Ihren Knien entfernt dass Sie nicht dagegenstossen, und etwas erhöht, auch wenn es nur einige Zentimeter sind.
Durch die Kühlventilatoren wird nicht nur Luft angezogen, sondern auch Staub, Haare von Mensch und Tier, Wollmäuse, Flugsamen und anderes. Durch einen kleinen Abstand zum Boden bleiben diese Dinge zum großen Teil auf dem Teppich liegen und können gut gestaubsaugt werden.
Verstopfte Lüfter sind der schnelle Tod eines jeden Computers...

Optimal steht der Computer mit einer Seitenfläche an der Wand, damit er nicht umkippen kann, mit genügend Platz nach hinten, um bei Bedarf bequem an die rückwärtigen Kabel zu gelangen.

Die Kabelei bekommt man durch eine EINZIGE grosse Steckerleiste in den Griff, die man auch beschriften sollte. Noch besser, wenn jeder Stecker eine Kontroll-Lampe besitzt und einzeln schaltbar ist..
Dazu noch einen Hauptschalter an der Steckerleiste.
So, und nun zu unserem Optimum:

wir ersetzen den Tisch durch einen Winkelarbeitsplatz.
2 gute Arbeitsplatten (Gelb) mit Leisten (Blau) im Winkel an die Eckwand gedübelt, die freischwebenden Ecken bekommen jeweils ein Stütze (Blau), und die Mitte wird mit schmalen Brettchen zusammengelascht.
Dann noch ein kleines dreieckiges Brettchen (Grün) vor den Bauch, und der Super-Arbeitsplatz ist fast fertig.
Weil die Kabel noch eine Verbindung von unten nach oben brauchen.
Irgendwo muss der Zimmermann noch ein Loch lassen, und zwar so groß, dass der dickste Stecker auch dann noch durchpasst, wenn schon mehrere Kabel eingeführt sind.

Jetzt haben Sie zusätzlich zu Ihrem Computer-Arbeitsplatz noch Raum für Telefon, Schreibkram, Fax, Kaffeekanne und Tassen, Sie können noch Ihr Handy aufladen, Video-und Digitalkamera andocken...

Okay, vielleicht sind wir jetzt schon etwas zu weit in der Zukunft, setzen Sie sich ganz einfach vor Ihren Computer und machen mit der nächsten Seite weiter.
 
Ach ja, noch ein wichtiger Tip zum Aufstellen Ihres Bildschirms:

Setzen Sie sich auf Ihren Arbeitsplatz, entspannen Sie sich, schliessen Sie einige Zeit die Augen, entspannen Sie sich noch mehr, und öffnen dann Ihre Augen

An die Stelle, auf die Sie jetzt schauen, dahin gehört der Bildschirm.

Das führt schon mal dazu, dass der Bildschirm tiefer als die Tischplatte gelegt wird. Wenn Sie sich die Arbeit machen möchten - Ihre Nackenmuskeln werden es Ihnen danken.

Auf keinen Fall darf die Oberkante des Bildschirms über Augenhöhe sein!